Bundeswirtschaftsministerin Zypries hat am 18. April in Berlin Eckpunkte für eine neue Innovationsagenda vorgelegt

Ein zentraler Bestandteil ist dabei die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung für den Mittelstand. Die Innovationsagenda ist hier abrufbar. Eine Kurzfassung finden Sie hier. Eine Auswahl der Inhalte der Innovationsagenda: Ergänzend zur technologieoffenen Projektförderung eine steuerliche FuE-Förderung für Unternehmen bis 1.000 Beschäftigte einführen. Folgende Programme sollen mit mehr Mitteln ausgestattet werden: - Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM): stufenweise auf mindestens 700 Mio. Euro p. A - Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF): auf mindestens 200 Millionen Euro p. A. - Innovationsprogramm für die strukturschwachen Regionen INNO-KOM: auf mindestens 90 Millionen Euro p. A. - EXIST-Programm: auf 90 Millionen Euro p. A. ausweiten - High-Tech Gründerfonds III: mit einem Zielvolumen von 300 Millionen Euro auflegen. Folgende weitere Maßnahmen werden angestrebt: Eine neue Digitalisierungsoffensive Mittelstand starten. Ein KMU-Investitionsförderprogramm für digitale Technologien und digitales Know-how einsetzen. Das aktuelle Breitbandziel (50 Mbit/s bis 2018 für alle Haushalte) erreichen, bis 2025 flächendeckend Zugangsgeschwindigkeiten von rund 1 Gbit/s bereitstellen. Neue Gesetze und Regulierungen aller Art durch einen "Innovationscheck" prüfen, inwieweit diese innovationsfreundlich sind. Die Zusammenarbeit zwischen der Forschung und der Wirtschaft stärken und "Industrie 4.0" aktiv begleiten.